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Landrat definiert Ziele des Landkreises in der Energieversorgung: Sparmaßnahmen werden verstärkt

Landrat André Schröder
Landrat André Schröder

Landrat André Schröder hat mit Blick auf die zugespitzte Situation bei der Bereitstellung bezahlbarer Energie ein umfangreiches Maßnahmenpaket angekündigt. Mit sofortiger Wirkung treten zudem verstärkte Energiesparmaßnahmen in Kraft.

„Auf Grund der fristgemäßen Kündigung seines Generalversorgers muss der Landkreis in der gegenwärtig schwierigen Phase die Energieversorgung seiner Verwaltung neu vergeben. Außerdem steigen die Kosten in nahezu allen Bereichen, zum Beispiel bei der Finanzierung höherer Heizkosten für sozial schwächere Haushalte oder im öffentlichen Nahverkehr bzw. der Abfallentsorgung. Alle Mehrausgaben des Landkreises, die nicht durch Bundes- oder Landeshilfen gedeckt werden können, werden unsere Verschuldung erhöhen. Vor diesem Hintergrund ist es geboten, stärker als bislang zu sparen“ erklärte Landrat Schröder.

Ab sofort wird es in den Gebäuden der Kreisverwaltung und den Sporthallen keine Warmwasserversorgung geben. Dort, wo Klimaanlagen existieren, erfolgt keine Raumkühlung mehr unter 26 Grad. Temperaturuntergrenze für die Verwaltungsbüros ist mit Beginn der Heizperiode 20 Grad. Für spezielle Räume, zum Beispiel in Schulen oder Untersuchungsräume im Gesundheitsamt, werden abweichende Regelungen derzeit geprüft. Über diese Maßnahmen hinausgehend forciert die Kreisverwaltung den Austausch bisheriger Leuchtmittel und deren Ersatz durch Energiesparlampen.

„In einem zweiten Schritt wird der Landkreis ein Konzept zur weitgehenden Eigenversorgung seiner Verwaltungsgebäude durch regionale und erneuerbare Energiequellen vorbereiten und dem Kreistag zur Entscheidung im kommenden Jahr vorlegen. In die Betrachtung einbezogen wird auch der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft mit dem Ziel, Grünschnitt, Sperrmüll und teilweise Bioabfälle energetisch besser zu verwerten.

Als dritten Baustein zur Bewältigung der Herausforderungen sehe ich überdies ein strategisch abgestimmtes Handeln der Kommunen im Landkreis. In der Frage der Flächennutzung für die Produktion und Speicherung erneuerbarer Energien hat der Landkreis den Städten und Gemeinden eine koordinierende Rolle im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit angeboten“, sagte Schröder.

© Romy Stietz E-Mail

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Bürgersprechstunde Landrat Schröder im August

Bürgersprechstunde Landrat Schröder im August

Seit September bietet Landrat André Schröder regelmäßig an jedem zweiten Montag im Monat den Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises Mansfeld-Südharz eine Bürgersprechstunde an. Die nächste findet am 08. August 2022 von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr statt. Anmeldungen für ein persönliches Gespräch oder auch für eine digitale Sprechstunde sind noch möglich.

Wer die Bürgersprechstunde nutzen möchte, meldet sich bitte telefonisch (03464 – 535 1002) oder per E-Mail (landrat@lkmsh.de) an. Bürgerinnen und Bürger, die den digitalen Weg wählen, sollten dies bei der Anmeldung mitteilen. Sie erhalten dann einen entsprechenden Zugangscode für die digitale Bürgersprechstunde.

Die Bürgersprechstunde im September findet am 12.09.2022 statt.

© Michaela Heilek E-Mail

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Einsatzkräfte aus Mansfeld-Südharz unterstützen Waldbrandbekämpfung in Nordsachsen

Einsatzkräfte aus Mansfeld-Südharz unterstützen Waldbrandbekämpfung in Nordsachsen

29.07.2022 - Die Gemeinde Arzberg in Nordsachsen hat heute mit einem offiziellen Amtshilfeersuchen um Unterstützung bei der Waldbrandbekämpfung gebeten.

Am Mittag werden neun Kameradinnen und Kameraden mit drei Fahrzeugen aus Mansfeld-Südharz aufbrechen. Dabei kommen das Vegetationsbrandfahrzeug des Landkreises, das in Erdeborn stationiert ist, sowie jeweils ein Tanklöschfahrzeug der Feuerwehren Klostermansfeld und Helbra zum Einsatz.

Die Kameradinnen und Kameraden unterstützen die Einsatzkräfte im Waldbrandgebiet bei Arzberg zunächst bis zum Sonntag. Dabei steht vor allem der Wassertransport in das betroffene Gebiet im Fokus des Einsatzes.

© Michaela Heilek E-Mail

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Verlängerte Öffnungszeiten am Wertstoffhof in Hettstedt für mehr Bürgerfreundlichkeit

Verlängerte Öffnungszeiten am Wertstoffhof in Hettstedt für mehr Bürgerfreundlichkeit

Ab der kommenden Woche gibt es am Wertstoffhof in Hettstedt geänderte Öffnungszeiten. So hat der Wertstoffhof künftig freitags bis 18.00 Uhr geöffnet. Zudem haben Bürgerinnen und Bürger nun auch die Möglichkeit, jeden Samstag ihre Abfälle – beispielsweise Sperrmüll, Altmetall oder Grünschnitt – zum Wertstoffhof zu bringen.

Ziel des Eigenbetriebes Abfallwirtschaft des Landkreises Mansfeld-Südharz (EAW) ist es, mit den neuen Öffnungszeiten den Bürgerinnen und Bürgern mehr Flexibilität zu ermöglichen. Denn die verlängerte Öffnung am Freitag und die regelmäßige Samstagsöffnung richtet sich vor allem an Berufstätige und Pendler, die diese Zeiten besser nutzen können.

Die neuen Öffnungszeiten ab dem 01. August 2022 gestalten sich wie folgt:

Montag                                                           12.30 Uhr bis 16.30 Uhr

Dienstag            09.00 Uhr bis 12.00 Uhr und 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Mittwoch                                                         13.00 Uhr bis 16.30 Uhr

Donnerstag       09.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Freitag               09.00 Uhr bis 12.00 Uhr und  13.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Samstag            09.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Die neuen Öffnungszeiten gelten vorerst bis zum 31.12.2022. Bis dahin will der EAW prüfen, ob die neuen Zeiten angenommen werden und ob sich möglicherweise auch die Menge des abgegebenen Abfalls erhöht.

© Michaela Heilek E-Mail

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Ein Jahr Landrat André Schröder: Landkreis will Motor der Entwicklung sein!

Ein Jahr Landrat André Schröder: Landkreis will Motor der Entwicklung sein!

Das erste Jahr im Amt des Landrates verging schnell. In einer intensiv genutzten Zeit konnten viele Dinge angeschoben und erste Ergebnisse erzielt werden.

Die wichtigste Botschaft der ersten 12 Monate war aber: Mansfeld-Südharz ist wieder stärker Motor der Regionalentwicklung. Das Erscheinungsbild hat sich verändert. Moderner und optimistischer stellen wir unsere Potenziale in den Vordergrund. Selbstvertrauen in die eigene Heimat prägt das Amtsverständnis.

Mit Covid-19 zu neuer Normalität

Solidarität mit Kriegsflüchtlingen gezeigt

In einer gewaltigen Kraftanstrengung ist es gelungen, die Wellen der Corona-Pandemie mit Vernunft und Augenmaß zu managen. Der Landkreis hat sich mit seiner Verwaltung als krisenfest erwiesen und an der erhöhten Impfquote einen entscheidenden Anteil. Für den Bürger gab es kostenfreie Info-Angebote. Das Bürgertelefon war lange Zeit wichtiger Übersetzer und Helfer für ratsuchende Bürgerinnen und Bürger. Die einrichtungsbezogene Impfpflicht wird ohne Versorgungschaos im Gesundheitsbereich umgesetzt.

Der Landkreis übt Solidarität mit den Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine. Eine aufnahmefähige Erst-Anlaufstelle wurde geschaffen und Ankunftsklassen für die Schülerinnen und Schüler gebildet. Die Registrierung läuft problemlos. Helfende Bürger erhalten durch den Landkreis Beratung.

Wichtige Investitionsvorhaben abgeschlossen und mit der Umsetzungsphase für Strukturwandelprojekte begonnen.

Große Sanierungsvorhaben wurden im ersten Jahr der Amtszeit erfolgreich abgeschlossen. Nach mehrjährigen Verzögerungen hat die sanierte Sekundarschule „Heinrich-Heine“ in Sangerhausen wieder ihren Betrieb aufgenommen. In Oberwiederstedt ist pünktlich zum Novalis-Jubiläum das Schloss mit einer modernen Ausstellung neu eröffnet worden. Die Kirche St. Martini in Stolberg wurde mit Hilfe des Landes erfolgreich saniert und bildete eine würdige Auftaktkulisse für das Müntzer-Gedenken und das bevorstehende Bauernkriegs-Jubiläum 2025.

Mit dem 1. Allstedt-Gipfel im August 2021 wurde ein wichtiges Vorhaben auf den Weg gebracht, so dass zum 2. Allstedt-Gipfel am 15.06.2022 die Übernahme von Burg & Schloss Allstedt in die Kulturstiftung des Landes offiziell besiegelt werden konnte. Ein jahrelanger Kostenstreit wurde so beigelegt.

Die ersten Förderzusagen zu Projektanträgen im Rahmen des Strukturwandels liegen in einer Größenordnung von 22,4 Mio. Euro vor. Weitere werden in Kürze folgen. Insgesamt sind etwa 40 Projektideen in einer Größenordnung von 250 Mio. Euro zusammengetragen worden. Eine gewaltige Herausforderung für die nächsten Jahre. Mit der Förderzusage für die Industrieanbindungsstraße bei Romonta begann im Landkreis die Umsetzungsphase des Masterplans. Politisch fordert der Landkreis mit anderen Revierkommunen mit mehr Vehemenz die gerechte und politisch ausbalancierte Verteilung der Gelder ein.  Moderiert durch das Land will der Landkreis einen höheren Budgetrahmen, um diesen dann mit umsetzungsfähigen Projekten weiter auszufüllen.  

Neue Standortentwicklungsgesellschaft

Die Standortmarketinggesellschaft (SMG) wurde erfolgreich in die Standortentwicklungsgesellschaft (SEG) transformiert. Gesellschafterstruktur, Aufgabenbestand und Ausstattung wurden so an die aktuellen Bedürfnisse angepasst. Erstmalig verfügt MSH in Partnerschaft mit der Sparkasse nun über eine kreiseigene Standortentwicklungsgesellschaft.

Gemeinsam mit der SEG ist das digitale Welcome-Center aufgelegt worden, dass im Spätsommer an den Start gehen soll. Über diese Plattform sollen Interessierte alle wichtigen Informationen über den Landkreis – vom Jobangebot bis zum Kita-Platz und dem Baugrundstück – auf einen Blick erhalten.

Planungssicherheit durch Doppelhaushalt und kommunaler Rechtsfrieden

Erstmals seit vielen Jahren hat der Kreistag für 2022/2023 wieder einen Doppelhaushalt beschlossen. Er bringt mehr Planbarkeit bei überjährigen Investitionen und gibt den Städten und Gemeinden eine bessere Orientierung bei der Kreisumlage. Bislang beabsichtigt keine Kommune, gegen die aktuelle Haushaltssatzung Klage zu erheben. Für die Festsetzung der Kreisumlage 2021 haben bis auf die Lutherstadt Eisleben inzwischen alle anderen Kommunen ihren Klageverzicht erklärt. An der Abarbeitung der Altfälle zwischen 2017 bis 2020 wird mit Hochdruck weitergearbeitet.

Konsolidierung ernst genommen

Das vom Kreistag beschlossene und jährlich fortgeführte Konsolidierungskonzept setzt die Kreisverwaltung schrittweise, aber konsequent um. Teilweise jahrelang unterlassene Beschlüsse wurden nachgeholt. Bei der Sportstättennutzung, den Musikschulgebühren oder Parkplatzgebühren für Verwaltungsmitarbeiter und Lehrkräfte wurden zum Teil schmerzhafte Diskussionen mit Augenmaß zu einem vertretbaren Ergebnis geführt.

Verwaltung bürgernäher gestalten

Der Landkreis verfügt über einen moderneren Auftritt nach außen und wieder über einheitlich gestaltete Sprechzeiten. Immer mehr Verfahren und Anträge können zu Hause per Mausklick erledigt werden. Für die langfristig kostengünstigere Unterbringung der Verwaltung wurde ein neues Raumkonzept beauftragt. Ende des Jahres wird eine neue Telefonanlage mit modernem Auskunftsservice angeschafft.

Mit der Evaluierung des Verbrennverbotes im Landkreis gibt es jetzt eine bürgernahe und flexiblere Verwaltungspraxis. Auf Antrag kann unter bestimmten Voraussetzungen eine unbefristete Ausnahmegenehmigung vom Verbrennverbot bewilligt werden. Seit Januar wurde so bereits 150 Grundstücksbesitzern geholfen.

Schulsozialarbeit und Schulfrieden gesichert

Mit den Kreistagsentscheidungen am 15.12.2021 zur Schulentwicklungsplanung und am 15.06.2022 zur Schulsozialarbeit wurden zwei klare Botschaften gesendet:

1.     In den nächsten fünf Jahren wird kein Schulstandort im Landkreis schließen. Eventuelle Unterschreitungen in Einzelfällen können über andere Instrumente, wie Schulverbünde, geklärt werden.

2.     Die Schulsozialarbeit für 26 Fachkräfte ist bis 2024 abgesichert. Kreis-, Landes- und EU-Mittel sichern den Fortbestand dieser wichtigen sozialpolitischen Maßnahme vertretbar und überdurchschnittlich im Kreisvergleich ab.

© Michaela Heilek E-Mail