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Impfungen gegen die Newcastle Disease (ND, Atypische Geflügelpest) durch Tierhalter erlaubt

Impfungen gegen die Newcastle Disease (ND, Atypische Geflügelpest) durch Tierhalter erlaubt
Geflügel bei Martinsrieth. Foto: Landkreis Mansfeld-Südharz

Sangerhausen - 29.04.2020 - Nach Änderung des §44 der Tierimpfstoffverordnung ist es jetzt auch nichtgewerblichen Haltern von Geflügel (Hobbyhaltern) gestattet, die nach der Geflügelpestverordnung vorgeschriebene Impfung ihres Geflügels gegen die Atypische Geflügelpest über das Tränkwasser nach Anweisung durch ihren Hoftierarzt selbst durchzuführen. Dieses Vorrecht war bislang nur den gewerblichen Geflügelhaltern vorbehalten, Hobbyhalter mussten die ND-Impfungen theoretisch durch einen Tierarzt durchführen lassen. Die damals gültige Rechtslage und die Umsetzung der Forderungen in der Praxis gingen dabei stark auseinander, weshalb eine Anpassung der Tierimpfstoffverordnung dringend geboten war.

Voraussetzung für die Anwendung des oral zu verabreichenden Impfstoffes sind unter anderem der Bezug des Impfstoffes beim Hoftierarzt, der zusätzlich zum Impfstoff für eine einmalige Anwendung einen Anwendungsplan für den Geflügelbestand aushändigt. Des Weiteren hat der Tierhalter Aufzeichnungen über die Anwendung des Impfstoffes zu führen. Der betreuende Tierarzt hat der zuständigen Behörde die Abgabe des Impfstoffes, wie bereits bei Abgabe an gewerbliche Geflügelhalter, anzuzeigen.

© Uwe Gajowski E-Mail

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