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Landkreis startet in den Frühling ohne Corona-Einschränkungen

Landkreis startet in den Frühling ohne Corona-Einschränkungen

Schröder: Zurück zu normal, dann weiter zu besser!

Am 2. April ist die im aktuellen Infektionsschutzgesetz des Bundes vorgesehene Übergangsfrist für Corona-Einschränkungen abgelaufen. Das Land Sachsen-Anhalt hat ab dem 3. April keine sogenannten Hot-Spots auf Kreisebene festgelegt, so dass die bisherigen Freiheitseingriffe in Mansfeld-Südharz keine Fortsetzung finden.

Dazu erklärt Landrat André Schröder:

„Viele Menschen haben auf diese neue Normalität gewartet und wollen ihre Freiheit zurückerlangen. Schon seit Wochen verlieren die Infektionszahlen ihren Schrecken, weil die milderen Verläufe das Gesundheitswesen nicht überfordern. Der Landkreis begrüßt daher die neuen Freiheiten und wird seine Ressourcen stärker auf die Kreisentwicklung und die Versorgung von Kriegsflüchtlingen konzentrieren.“

Schröder informierte zudem, dass das 3-G-Zugangsmodell für die Ämter der Kreisverwaltung ausgelaufen ist und das Bürgertelefon eingestellt wurde. Nur das Tragen eines Mund-Nasenschutzes wird in einigen wenigen Bereichen noch geboten bleiben. Die letzte Impfstation in der Mammuthalle Sangerhausen wird solange betrieben, wie das Land seine Finanzierung sichert und Impfwillige kommen. Andernfalls werde es schließen und die Arztpraxen die Impfungen übernehmen.

„Zurück zur Normalität und weiter zu besser, so könnte das Motto für Mansfeld-Südharz lauten. Wir müssen mit Corona leben lernen und aus dem jahrelangen Krisenmodus herauskommen. Der 3. April ist dafür ein wichtiges Datum.“

© Michaela Heilek E-Mail

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Landkreis bietet ansiedlungswilligen Ärzten in Weiterbildung und Medizinstudenten finanzielle Anreize

Landkreis bietet ansiedlungswilligen Ärzten in Weiterbildung und Medizinstudenten finanzielle Anreize

Sangerhausen - 29.07.2021 - Der Kreistag Mansfeld-Südharz hat eine „Richtlinie zur Förderung von Medizinstudenten und Ärzten in Weiterbildung“ verabschiedet. Da der Ärztemangel vor dem ländlich strukturieren Landkreis keinen Halt macht, wollen Kreistag und Kreisverwaltung dieser Entwicklung nicht tatenlos zusehen, sondern gegensteuern. Gemäß der Richtlinie sollen Ärzte und Medizinstudenten durch finanzielle Zuwendungen motiviert werden, nach dem Studium in den Landkreis zurückzukehren oder sich hier niederzulassen. Die Förderung beträgt pro Studierenden bis zu
800 € monatlich. Die Weiterbildung zum Facharzt/Fachärztin kann mit 200 € monatlich gefördert werden.

„Unser Ziel ist es, die wohnortnahe hausärztliche Versorgung in unserer Heimat auch in der Zukunft zu sichern und zu verbessern. Im Landkreis sind 20 Prozent der Hausarztstellen nicht besetzt. Wir setzen einen Anreiz, damit sich das ändert, obwohl dafür ja nicht der Landkreis, sondern die Kassenärztliche Vereinigung verantwortlich ist“, erläutert Landrat André Schröder den Vorstoß für die kreisliche Richtlinie, die in Abstimmung mit der Kassenärztlichen Landesvereinigung Sachsen-Anhalt entstand.

Was erwartet der Landkreis dafür?

Der Studierende verpflichtet sich, nach dem Abschluss des Studiums innerhalb eines

Zeitraumes von sechs Monaten die fachärztliche Weiterbildung aufzunehmen. Diese sollte möglichst im Landkreis Mansfeld-Südharz absolviert werden. Nach dem Abschluss der Facharztausbildung ist der Studierende verpflichtet, eine mindestens zehnjährige vertragsärztliche Tätigkeit in einem unterversorgten Bereich im Landkreis Mansfeld-Südharz aufzunehmen.

Der genaue Wortlaut der Richtlinie ist verfügbar unter: www.mansfeldsuedharz.de/kreisrecht (Satzungen).

© Uwe Gajowski E-Mail