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Entnahmeverbot für Oberflächenwasser aufgrund der anhaltenden Trockenheit

Entnahmeverbot für Oberflächenwasser aufgrund der anhaltenden Trockenheit

Trotz der aktuellen Niederschläge darf ab Sonntag, 03.07.2022, im Landkreis Mansfeld-Südharz kein Wasser mehr aus oberirdischen Gewässern im Rahmen der erlaubnisfreien Gewässerbenutzung abgepumpt werden. Dann tritt die entsprechende Allgemeinverfügung in Kraft. Grund für das Entnahmeverbot ist die anhaltende Trockenheit, die dazu geführt hat, dass viele Gewässer bereits ausgetrocknet oder kurz davor sind. Daher ist es jetzt bis auf Widerruf, spätestens bis zum 30.09.2022, verboten, Wasser beispielsweise zum Bewässern des Gartens abzupumpen.

Landrat Schröder erklärte dazu: „Auch wenn es in der vergangenen Nacht geregnet hat, reichen die aktuellen Niederschlagsmengen nicht aus, um Seen, Bäche und Gräben wieder zu füllen, so dass den hier lebenden Tieren und Pflanzen ausreichend Wasser zur Verfügung stehen würde.“ Zudem weist der Landrat darauf hin, dass das Entnahmeverbot nur für Privatnutzer gilt. „Landwirtschaft, Obstbau, Industrie und Gewerbe mit den entsprechenden wasserrechtlichen Erlaubnissen zum Abpumpen und Bewässern ihrer Anlagen sind nicht vom Verbot betroffen“, sagte Schröder. „Auch gilt das Verbot nicht für eine Brunnennutzung im privaten Bereich oder die Nutzung eines heimischen Pools.“

Gleichzeitig appelliert der Landkreis an alle Bürgerinnen und Bürger, sparsam mit Wasser umzugehen und nur in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden ihre Pflanzen und den Garten zu bewässern.

Den Text der Allgemeinverfügung finden Sie im beigefügten Dokument.

Symbol Beschreibung Größe
Allgemeinverfügung Wasserentnahme.pdf
0.5 MB

© Michaela Heilek E-Mail

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Veränderungen beim Verbrennverbot zeigen Wirkung

Schröder: Neue Verwaltungspraxis wird genutzt!

Nach der Evaluierung des Verbrennverbotes von Gartenabfällen im Landkreis gab es seit Beginn des Jahres bereits 132 Anträge auf Ausnahmen. 68 Genehmigungen wurden zwischenzeitlich erteilt, davon 27 wegen der besonderen Grundstückslage unbefristet. Die Inhaber einer Genehmigung erhalten für das Verbrennen Ihrer nichtkompostierbaren Gartenabfälle Auflagen und müssen den Zeitpunkt des Verbrennens vorher anzeigen.

„Die Antragszahlen selbst und dass jeder 2. Antrag genehmigt werden konnte, machen deutlich, dass unsere veränderte Verwaltungspraxis angenommen wird. Die Neuregelung schließt wegen der Anzeigepflicht zudem Missbräuche beim Verbrennen besser aus als vorher,“ so Landrat André Schröder.

© Romy Stietz E-Mail