Sie befinden sich hier: Startseite » Kreisverwaltung » Bürger & Verwaltung » Aktuelles » Meldungen
> News | Aktuelles

Wie wollen wir 2040 in der Region leben?

Wie wollen wir 2040 in der Region leben?
Im Hermannschacht in Zeitz, der ältesten Brikettfabrik der Welt, stellten Vertreter der Innovationsregion Mitteldeutschland heute die Bürgerbeteiligung zum Strukturwandel vor. Foto: Landkreis Mansfeld-Südharz/U. Gajowski

Innovationsregion Mitteldeutschland startet Zukunftswerkstätten zur Bürgerbeteiligung am Strukturwandel

Zeitz/Sangerhausen - 07.08.2019 - Einwohnerinnen und Einwohner im Landkreis Mansfeld-Südharz - als einer der neun Gebietskörperschaften - können sich aktiv an der Erarbeitung des Leitbildes zur Strukturentwicklung im Mitteldeutschen Revier beteiligen. Dazu werden Bürgerinnen und Bürger zu Zukunftswerkstätten eingeladen. Die Zukunftswerkstatt für den Landkreis Mansfeld-Südharz findet am 27. September 2019 in Sangerhausen statt.

„Auf Grundlage von Bedarfsuntersuchungen, Machbarkeitsanalysen und regionalwirtschaftlichen Studien erarbeitet die Innovationsregion Mitteldeutschland bis 2021 ein Leitbild zur Gestaltung des Strukturwandels im Mitteldeutschen Revier. Dieses enthält neben einer gemeinsamen Vision für die Region im Jahr 2040 auch Leitlinien, die als Orientierungsrahmen für die Planung, Bewertung, Umsetzung und Erfolgskontrolle konkreter Projekte dienen werden. Mit den jetzt startenden Zukunftswerkstätten wollen wir die Einwohnerinnen und Einwohner aktiv an diesem Prozess beteiligen“, erklärt Götz Ulrich, Landrat des Burgenlandkreises auf der heutigen Auftakt-Pressekonferenz in Zeitz zum Beteiligungsprozess der Innovationsregion Mitteldeutschland.
„Die Menschen im Mitteldeutschen Revier sind der zentrale Akteur des Strukturwandels. Deshalb ist es essenziell, ihre Wünsche und Bedürfnisse zu kennen und sie bei der Gestaltung des Veränderungsprozesses zu berücksichtigen. Mit den Zukunftswerkstätten bieten wir eine öffentlichkeitswirksame Plattform, um sich aktiv in die Erarbeitung und Umsetzung eines gemeinsamen Leitbildes für die zukünftige Entwicklung der Innovationsregion Mitteldeutschland einzubringen“, ergänzt Jörn-Heinrich Tobaben, Geschäftsführer der Metropolregion Mitteldeutschland.

Dazu finden zwischen September 2019 und Februar 2020 Zukunftswerkstätten in den neun Gebietskörperschaften der Innovationsregion Mitteldeutschland statt. Den Auftakt bildet die Zukunftswerkstatt am Freitag, den 13. September in Zeitz (Burgenlandkreis). Unter der Leitfrage „Wie wollen wir 2040 leben und arbeiten?“ können sich die jeweils 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren Ideen und Vorschlägen aktiv einbringen. Die Ergebnisse werden anschließend aufbereitet und fließen in die Erarbeitung eines Leitbildes der Innovationsregion Mitteldeutschland ein. Zum Abschluss des Prozesses im Jahr 2020 wird das Leitbild an die sieben Landräte und zwei Oberbürgermeister übergeben und darüber hinaus im Rahmen einer interaktiven Roadshow den Einwohnerinnen und Einwohner vorgestellt.

Einwohnerinnen und Einwohner können sich online für Teilnahme bewerben:
Alle Einwohnerinnen und Einwohner der Innovationsregion Mitteldeutschland sind dazu eingeladen, sich an den Zukunftswerkstätten zu beteiligen. Die Hälfte der Teilnehmenden wird per Zufallsauswahl aus dem amtlichen Melderegister ausgewählt und persönlich zur Teilnahme eingeladen. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich für einen Platz in der Zukunftswerkstatt zu bewerben. Dies seit heute auf der Website

www.innovationsregion-mitteldeutschland.com

oder auf postalischem Weg möglich. Darüber hinaus können Einwohnerinnen und Einwohner Ihre Ideen, Vorschläge und Anregungen im Rahmen einer Onlinebeteiligung über die Webseite der Innovationsregion Mitteldeutschland einbringen. Die werden im Vorfeld der jeweiligen Zukunftswerkstätten gesichtet und fließen in deren Ausgestaltung ein.

© Uwe Gajowski E-Mail

Zurück