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Offizieller Start für RÜMSA im Landkreis Mansfeld-Südharz

Mit einer Auftaktveranstaltung in den Berufsbildenden Schulen Mansfeld-Südharz in Sangerhausen ist heute das Projekt „Regionales Übergangsmanagement Sachsen-Anhalt“ (RÜMSA) im Landkreis Mansfeld-Südharz gestartet.

Vor Vertreter*innen aus Kommunalpolitik, Wirtschaft und Bildungseinrichtungen machte Landrätin Dr. Angelika Klein auf die Wichtigkeit des Projektes im Landkreis aufmerksam - vor allem vor dem Hintergrund der hohen Quote von Schul- und auch Ausbildungsabbrecher.

„Nur wenn die vielfältigen Informations- und Beratungsangebote für junge Menschen gebündelt werden und der Zugang zu eben diesen Angeboten erleichtert wird, kann RÜMSA zum Erfolgsmodell werden - auch um unseren Landkreis in der Zukunft voranzubringen und auf dem Arbeitsmarkt entsprechend gut aufzustellen“, sagte Landrätin Dr. Klein vor den Gästen der Auftaktveranstaltung.

Dr. Kristin Körner vom Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt stellte in ihrer Präsentation das Anliegen des RÜMSA-Projektes dar. „RÜMSA ist ein lernendes Programm, das den Arbeitsbündnissen ermöglicht, regionale Modelle für die systematische Gestaltung des Übergangs von Schule zu Beruf unter der Beteiligung weiterer Partner wie Schulen, Wirtschafts- und Sozialpartner zu entwickeln und zu erproben“, erläuterte Dr. Körner.

Im Projekt RÜMSA arbeiten die RÜMSA-Koordinierungsstelle und das Jugendamt des Landkreises eng mit der Agentur für Arbeit in Sangerhausen und dem Jobcenter Mansfeld-Südharz zusammen.

Künftig sollen verschiedene Projekte aufgelegt werden, um jungen Menschen den Übergang von der Schule ins Berufsleben zu erleichtern und sie qualifiziert zum Schulabschluss und in die Ausbildung zu bringen.

Dabei werden unter anderem auch bereits Grundschüler*innen mit Projekten angesprochen, aber auch Förderschüler*innen, jugendliche Migranten und Eltern sind Zielgruppe des RÜMSA-Projektes. Zudem soll eine virtuelle Jugendberufsagentur im Landkreis etabliert werden.

RÜMSA ist ein vom Land Sachsen-Anhalt gefördertes Programm und wird mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) umgesetzt.

  

© Michaela Heilek E-Mail

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