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Tel-Nr.: 03464 / 535-0
Fax-Nr.: 03464 / 535-3190
E-Mail: landkreis@mansfeldsuedharz.de
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Insgesamt waren Landkreis Mansfeld-Südharz 11.519 Frauen und Männer im Monat August 2010 ohne Arbeit. Das entspricht 15,2 % der zivilen Erwerbspersonen im gesamten Landkreis. Somit fiel die Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vormonat um 0,2 %. Im landesweiten Vergleich steht der Landkreis Mansfeld-Südharz nach wie vor mit der höchsten Arbeitslosenquote an erster Stelle, gefolgt von Stendal und dem Burgenlandkreis.
Nach einem Bericht der Geschäftsstelle Lutherstadt Eisleben ist die Arbeitslosenquote, berechnet auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen, im Geschäftstellenbereich Eisleben auf 16,2 % gesunken. Vor einem Jahr, im August 2009, hatte sich die Quote sogar auf 17,1 % belaufen. Somit wurden weniger Arbeitslose als im Jahr zuvor gemeldet.
Die Geschäftsstelle Sangerhausen meldete dagegen eine Steigerung der Arbeitslosenzahlen gegenüber dem Vormonat. Im August 2010 betrug die Arbeitslosenquote, berechnet auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen, 15,2 %. Im August 2009 waren sogar 17,1 % der Erwerbspersonen ohne Arbeit.
Die geringste Arbeitslosenquote meldete die Geschäftsstelle Hettstedt. Hier wurden im Monat August 2010 13,8 % der potentiellen zivilen Erwerbstätigen als arbeitslos registriert. Auch hier war die Arbeitslosenquote im Vorjahr höher. Sie betrug im August 2009 15,2 %.
Im gesamten Bundesland Sachsen-Anhalt gab es im Vergleich zum Vormonat eine Senkung der Arbeitslosenquote um 0,3 %. Somit sind momentan 12,0 % der zivilen Erwerbspersonen ohne Job. Sachsen-Anhalt ist nicht mehr das Schlusslicht in der bundesweiten Arbeitslosenstatistik, sondern belegt den 3. Platz. Die höchste Arbeitslosigkeit wurde in Berlin mit 13,7 % verzeichnet; die zweithöchste in Bremen mit 12,1 %; die geringste Arbeitslosenquote herrscht im Bundesland Bayern mit 4,3 %.
Kay Senius, Chef der Landesagentur, sieht als Ursache für die günstigen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt auch die demografischen Gegebenheiten: "Mehr ältere Arbeitnehmer gehen in Rente, weniger junge Fachkräfte rücken nach. Das erhöht die Chance der jüngeren Arbeitnehmer, stellt aber auch die Unternehmen vor ernste Herausforderungen." Viele Auszubildende beganne am 1. August ihre Ausbildung. Es gibt jedoch noch Lehrstellen. Schwer zu besetzen sind beispielsweise Fachverkäufer für Bäckereien und Fleischereien, Verkäufer in Tankstellen, Warenkaufleute, Köche, Restaurant- und Hotelfachleute aber auch in Fertigungsberufen.